Malchut

Akt VI — Die RückkehrAbschnitt 61 von 74

Malchut und die Tora des Maschiach

Chassidische Quellen beschreiben die Tora des Maschiach oft als Enthüllung gegenwärtig verborgener Dimensionen.

Das heißt nicht eine andere Tora, G-tt behüte.

זֹאת הַתּוֹרָה לֹא תְהֵא מֻחְלֶפֶת, die Tora wird nicht ausgetauscht.

Vielmehr werden gegenwärtig verborgene Tiefen aufgedeckt.

Eine malchutische Lesart legt nahe, dass ein Zug solcher Offenbarung vermehrte Zusammenführung ist.

Nicht bloß mehr Auskunft über G-tt.

Sondern größeres Vermögen, G-tt in allem bereits Gewussten wahrzunehmen.

Die Tora der Geula schwebt nicht weiter von der Welt fort.

Sie offenbart die eigene göttliche Grammatik der Welt.

Der Tisch.

Die Ehe.

Der Markt.

Der Leib.

Der Fremde.

Die Nation.

Das Land.

Die Künste.

Die Technik.

Die Erziehung.

Die Regierung.

Alle werden Orte von Dira BeTachtonim.

Die Probe einer messianischen Tora ist daher nicht bloß, wie hoch sie reicht.

Sie ist, wie tief sie wohnen kann, ohne weniger heilig zu werden.