Jedes Motiv kehrt wieder — Mond, Erde, Haus, Buchstabe, Strom, Krone, Kreis — und keines streitet mehr um das Bild.
וְהָיָה ה׳ לְמֶלֶךְ עַל כָּל הָאָרֶץ
„Haschem wird König sein über die ganze Erde“ (Sacharja 14,9).
Die Zukunft ist nicht mehr Licht. Sie ist mehr Fassungsvermögen dafür. Die Erde verschwindet nicht in den Himmel; die Erde wird durchsichtig auf Den hin, von Dem ihr Sein fortwährend empfangen wird.
Akt VII — Die KroneAbschnitt 68 von 74
Die Malchut des Goldenen Zeitalters
Ein wahres Goldenes Zeitalter lässt sich nicht allein durch spektakuläre Ereignisse bestimmen.
Der Chawa-Kadmona-Rahmen besteht selbst darauf, dass seine Schau der Jemot HaMaschiach in Bewusstsein und Leiblichkeit landen muss, statt Science-Fiction zu bleiben.
Wie sähe Malchut also aus, wenn sie gereift ist?
Sie sähe aus wie Führung mit Autorität und Hören.
Wie Tora mit Struktur und innerem Geschmack.
Wie Ehe mit Bund und gefühlsmäßiger Sicherheit.
Wie Technik mit Übermittlung und Verantwortung für das Empfangen.
Wie Erziehung mit Wissen und Achtsamkeit für den Lernenden.
Wie Häuser, in denen Heiligkeit kein Schmuck ist, sondern Atmosphäre.
Wie materieller Überfluss, als Verwalterschaft verstanden.
Wie Rede, die keine Demütigung braucht, um sich stark zu fühlen.
Wie Menschen, die Zurechtweisung empfangen können, ohne zusammenzubrechen.
Wie Menschen, die geben können, ohne zu beherrschen.
Wie Gemeinschaften, die Unterschiedenheit bewahren können, ohne Verschiedenheit in Entfremdung zu verwandeln.
Wie Leiber, die als Werkzeuge der Heiligkeit behandelt werden und nicht als Feinde des Geistes.
Wie Gebet, das weniger Aufführung und mehr Antwort wird.
Wie Regierung, verstanden als Dienst an einem Gesetz und einem Zweck über dem Regierenden.
Das ersetzt nicht Rambams konkreten halachischen Maschiach.
Es beschreibt eine innere Beschaffenheit, die eine erlöste Zivilisation von innen her als erlöst empfinden ließe.