Akt VII — Die KroneAbschnitt 67 von 74
Die große Umkehrung
Darum enthält Malchut so viele Umkehrungen.
Sie ist die Letzte und trägt darum den Zweck, der der Erste war.
Sie empfängt und wird darum fähig hervorzubringen.
Sie hat nichts Eigenes und kann darum alles halten, ohne es in Ich zu verwandeln.
Sie ist der Mond und bringt darum Licht in die Nacht.
Sie ist Rede und muss darum zuerst hören.
Sie ist der Thron, und doch ist ihre tiefste Wahrheit Lecha Haschem hamamlacha.
Sie steigt ins Exil hinab und offenbart darum eine Gegenwart, die nicht verlässt.
Sie ist Erde und lässt darum wachsen, was der Himmel bloß gibt.
Sie ist Schabbat und macht darum die sechs Tage bedeutsam.
Sie ist die mündliche Tora und lässt darum Offenbarung in die Einzelheiten des Lebens eintreten.
Sie ist David, der König, der sich Knecht nennt.
Sie ist Rachel, die Mutter am Weg.
Sie ist Rut, die Fremde, deren Leere eine Dynastie verbirgt.
Sie ist Esther, die verborgene Frau, die Königin wird.
Sie ist Knesset Jisrael, die Versammlung, die aus vielen Seelen ein Volk macht.
Sie ist die Schechina, die dort wohnt, wo die Welt am gewöhnlichsten scheint.
Sie ist der letzte Buchstabe der Architektur.
Und dann beginnt der Satz zurückzuantworten.